1972
Der April macht was er will. Christof Spörk kommt in Voitsberg, Steiermark, an einem Sonntag zur Welt. Eltern entscheiden, es sein zu lassen. Spörk bleibt der Jüngste.

1972-1982
Keine weiteren Vorfälle = glückliche Kindheit (Spörk ist NICHT Ministrant!).

1980
Leonhard Stock gewinnt in Lake Placid olympisches Abfahrtsgold. Zwei Jahre später verliert Resch bei der WM in Schladming einen Skistock und wird trotzdem Dritter. Wahnsinn!

1980-1991
Familienmusik Spörk. Es gibt nur zwei Konfessionen: Gretl-Boarischer oder Bocklochgraben-Landler

1982-1990
Das BG & BRG Köflach interessiert sich nur mäßig für Spörk. Das gilt auch umgekehrt. Die einvernehmliche Scheidung erfolgt 1990.

1990-1991
Spörk rebelliert sich vom Militärmusiker abwärts zum Zwangs-ABC-Experten bei der Großen Österreichischen Revolutionsarmee (=Bundesheer).

1991
Zunächst USA, dann Wien. Danke, das Leben beginnt.

1991-1997
Spörk studiert nicht was man braucht, sondern was er glaubt zu wollen. Vermutlich ein Fehler. Aber! Bill Clinton hat auch Political Science studiert. Nur nicht in Wien.

1992-2005
Der Nebenjob mutiert zum eigentlichen Studium. Spörk tut was er kann. Klarinette spielen und blöd reden, spielt unzählige Hochzeiten und Biobauernfeste mit der Band „Die Steirische Landstreich“

1994-1995
Erasmus von Rotterdam schickt Spörk ein Jahr zum Studieren nach Valladolid, Spanien. Liebe Freunde, fahrt nie nach Valladolid, Spanien.

1996
Spörk bedankt sich bei seinen Eltern mit seiner Diplomarbeit zu den „Zivil-militärischen Beziehungen in der chilenischen Transition“. Trockener kann man einen Chile-Urlaub fürwahr nicht rechtfertigen …

1997
Spörk will drei Semester lang weltberühmter Jazzsänger werden. Die Musikhochschule in Graz sieht das skeptisch.

1997-2005
Jetzt nur mehr „Landstreich“, weil Musikkabarett: CDs „Herzschrittmacher“, „Spenden Sie“ und „Stau“. Spörk entdeckt seine wahre Liebe: Lieder schreiben!

1997
Finanzamt und Sozialversicherungsanstalt stellen sich vor. Das Leben droht wieder zu enden … Es folgt eine gefühlte Abwertung des Schilling um 150 Prozent

1998-2000
Weil Chile-Urlaub so schön war, bedankt sich Spörk noch einmal bei seinen Eltern mit dem Dissertationsthema „Musik & Politik in Kuba 1959 bis 1999“. Eltern beginnen Strategie zu durchschauen. Spörk heiratet.

2000-2001
Spörk arbeitet als außen- und innenpolitischer Redakteur bei „profil“. Klingt besser, als es ist.

2002
Spörk wird Papa. Wow!

2003
„Salzburger Stier“ für das Landstreich-Programm „Stau“. Erstmals zeigt Spörk Interesse für Viehwirtschaft.

2004
Spörk wird schon wieder Papa. Wow, wow!

„Global Kryner“ veröffentlicht erste CD bei BMG. Das war einmal eine sehr, sehr große Plattenfirma. TV-Auftritte von A wie ARTE bis Z wie Musikantenstadl …

2005
Desaströser Auftritt beim Song Contest 2005 in Kiew. Die Global Kryner-CD „Krynology“ (SonyBMG) schafft Platz 2 der österreichischen Charts. In Deutschland Platz 100.

2006
Bonner Satirepreis „Prix Pantheon“ in der Kategorie „jung & verdorben“ für Global Kryner.

2007-2010

Spörk lebt (von) Global Kryner. Konzerte in D, A, CH, F, I, E, Benelux, SLO, HR, SRB, Mexiko, etc.. und droht als Musikmanager und Reiseplanungskoordinator in Pension zu gehen.

2010
Anlässlich eines Global Kryner-Konzertes bei Castelrotto/Kastelruth pfeifen es die Spatzen vom Dach: „Spörk, Du sollst wieder Lieder schreiben!“

2010
Spörk schreibt „Lieder der Berge“. Regisseur ist Schlabarett-Legende Peter Wustinger.

2011-Anfang
Schaumermal

2011-Mitte

Das Südburgenland zieht die Spörks magisch an. Die Spörks ziehen ins Südburgenland.

2011-Ende
Das Schauen hat sich ausgezahlt: Christof Spörk wird der „Österreichische Kabarettpreis in der Kategorie Programm“ im Wiener Porgy & Bess verliehen.

2012
Das Südburgenland ist ein fruchtbarer Boden. Spörk wird Papa. Wow mal drei.

Jetzt will er es aber wissen! Das zweite Programm „Edelschrott“ ist in Arbeit. Regie führt diesemal Petra Dobetsberger. Und sie verlangt dem Spörk einiges ab. Texte nicht nur schreiben, sondern auch auswendig lernen, zum Beispiel. Ja, das geht!

2013
Spörk geht mit seinen Global Krynern auf eine bewegende Abschiedstour. Am Reformationstag 2013 erklingt der letzte Global Kryner-Ton im Kultursaal von Nonnweiler im Saarland. Schön war\\\’s.

Wenige Tage nach dem letzten GK-Ton wird bekannt, dass Spörk für „Edelschrott“ mit dem deutschsprachigen Radiokleinkunstpreis „Salzburger Stier 2014“ ausgezeichnet wird. Spörk hat jetzt zwei Stiere, jedoch keine Kuh. Wolke 7.

2014
Spörk wird Papa. Wow mal 4.
Aus! Kann nicht mehr wow. Südburgenland hin oder her.

Spörk nimmt Wolke 7 als Anlass wieder an einem Programm zu arbeiten. Der Titel ist schon fix: „Ebenholz“.

2015
Es stellt sich der SWR und das Renitenztheater Stuttgart mit dem „Silbernen Stuttgarter Besen“ ein. Das ist ein Kabarettpreis. Kein Reinigungsgerät.

2016
Spörk darf erstmals als steirische quackender „Frosch“ in der Operette „Die Fledermaus“ den „Strauss“ füttern. Man merke. Spörks Schauspieldebut führt in im zarten Elevenalter von 44 Jahre direkt zur Charakterrolle des alten, hässlichen und angesoffenen weißen Mannes.

Außerdem präsentiert Spörk am Ende des Jahres sein viertes Kabarettprogramm „Am Endes des Tages“.

2017
Spörk wird in der Saison 2016/2017 als einziger Ausländer Dritter der „Deutschen Kabarettbundesliga“. Und das völlig unverdient. Er hätte – ginge es nach österreichischen Prinzipien der Gastfreundschaft – mindestens gewinnen müssen.

Gefühlt nähert sich der ökologische Fußabdruck des Herrn Spörk dem eines Yeti, der auf der Route Moskau-Peking als LKW-Fahrer arbeitet.

2018
Spörk trifft auf der Straße zufällig einen genauso braungebrannten wie durchtrainierten Volksschulkollegen, der ihm erzählt, gerade direkt aus dem Staatsdienst mit vollen Bezügen in die hochverdiente Pension gehen zu dürfen.

Spörk, der sich bisher für neidbefreit hielt, fällt erstmals in eine tiefe Depression. Zwei Stunden später beschließt Spörk, sein fünftes Kabarettprogramm KUBA zu nennen.